Prominente BSW-Redner eröffnen den Abend
Am Mittwochabend (12. Februar 2025) füllte das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) den Saal des Kongress Palais in Kassel. Vor knapp 1.500 Zuhörern eröffneten Ali Al-Dailami, Bundestagsabgeordneter und BSW-Spitzenkandidat für Hessen, Amid Rabieh, Vize-Vorsitzender des BSW-Landesverbands NRW, sowie Shervin Haghsheno, stellvertretender Parteivorsitzender, die Veranstaltung. Sie betonten die Kernbotschaften des Bündnisses: Frieden, soziale Gerechtigkeit und eine klare Abgrenzung zu etablierten Parteien.
Wagenknecht: „Wir sind die einzige Friedenspartei“
Sahra Wagenknecht selbst trat mit einer kämpferischen Rede auf. Ihr zentrales Thema: Frieden. „Wir sind die einzigen, die nicht aufrüsten wollen“, erklärte sie unter großem Applaus. Sie kritisierte Waffenlieferungen an die Ukraine und forderte stattdessen diplomatische Lösungen. Dabei positionierte sie das BSW als Gegenentwurf zu einer Politik des Wettrüstens. Kritiker werfen ihr jedoch eine Nähe zu russischen Narrativen vor – ein Vorwurf, der an diesem Abend keine Rolle spielte.
Soziale Themen im Mittelpunkt
Neben der Friedensagenda widmete sich Wagenknecht ausführlich sozialen Fragen. Sie forderte höhere Renten nach dem Vorbild Österreichs sowie eine Deckelung von Mieten in Großstädten. „Es ist Irrsinn, dass Krankenhäuser Gewinne machen müssen“, sagte sie und kritisierte die Kommerzialisierung des Gesundheitssystems scharf. Auch niedrige Löhne prangerte sie an und warf der Politik Ideenlosigkeit vor.
Scharfe Angriffe auf die Grünen
Die Grünen standen im Zentrum ihrer Kritik. Wagenknecht warf ihnen vor, ihre Wurzeln als Friedens- und Klimapartei verraten zu haben. „Was ist klimaschädlicher als Waffen und Kampfjets?“, fragte sie provokativ. Auch das E-Auto sei für viele unerschwinglich, während die Deutsche Bahn vernachlässigt werde. Mit ihrer Kritik an der Grünen-Politik versuchte sie, sich von anderen Parteien abzugrenzen.
Herausforderung Fünf-Prozent-Hürde
Die Bundestagswahl rückt näher, doch das BSW kämpft weiterhin um den Einzug ins Parlament. Laut aktuellen Umfragen liegt das Bündnis knapp über der Fünf-Prozent-Marke – ein entscheidender Wert für die politische Zukunft von Wagenknecht und ihrer Partei. Trotz Gegenwind zeigte sich Wagenknecht optimistisch: „Wir werden gebraucht – als Stimme für Frieden und soziale Gerechtigkeit.“
Bildlizenzierung: DJV-Bildportal und Picturemaxx
Die Lizenzierung meiner hier gezeigten Presseaufnahmen erfolgt über das DJV-Bildportal, einem Netzwerk aus freien Fotografen und Bildjournalisten. Bildredakteure können die Aufnahmen ebenfalls über Picturemaxx finden.
12. Februar 2025, Kassel / Hessen / Deutschland
Sahra Wagenknecht
Sahra Wagenknecht
Abgerissenes Wahlplakat von Sahra Wagenknecht.
Abgerissenes Wahlplakat von Sahra Wagenknecht.
Polizeibeamte patrouillieren hinter Wahlkampfplakaten von Sahra Wagenknecht vor dem Kongress Palais in Kassel.
Polizeibeamte patrouillieren hinter Wahlkampfplakaten von Sahra Wagenknecht vor dem Kongress Palais in Kassel.
Give-Aways bei einer Wahlkampfveranstaltung des Bündnis Sahra Wagenknecht
Give-Aways bei einer Wahlkampfveranstaltung des Bündnis Sahra Wagenknecht
Ali Al-Dailami, Mitglied des Deutschen Bundestages und Kandidat des BSW für Hessen
Ali Al-Dailami, Mitglied des Deutschen Bundestages und Kandidat des BSW für Hessen
Amid Rabieh, Vize-Vorsitzender des BSW-Landesverband NRW.
Amid Rabieh, Vize-Vorsitzender des BSW-Landesverband NRW.
Shervin Haghsheno, stellvertretender Parteivorsitzender BSW
Shervin Haghsheno, stellvertretender Parteivorsitzender BSW
Das Kasseler Kongress Palais war gut gefüllt, als Sahra Wagenknecht dort sprach.
Das Kasseler Kongress Palais war gut gefüllt, als Sahra Wagenknecht dort sprach.
Sahra Wagenknecht
Sahra Wagenknecht
Sahra Wagenknecht
Sahra Wagenknecht
Sahra Wagenknecht
Sahra Wagenknecht
Shervin Haghsheno, stellvertretender Parteivorsitzender BSW, mit Sahra Wagenknecht.
Shervin Haghsheno, stellvertretender Parteivorsitzender BSW, mit Sahra Wagenknecht.
Sahra Wagenknecht lässt sich mit einem Smartphone fotografieren.
Sahra Wagenknecht lässt sich mit einem Smartphone fotografieren.

Das wird Ihnen auch gefallen

Nach Oben